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Das Hobby-Downhillrennen beim Bike the Rock Festival in Heubach

Das Hobby-Downhillrennen beim Bike the Rock Festival in Heubach - Autor: Soulbikerz
07.05.2007

Bike the Rock - Downhillrennen

- Am ersten Maiwochenende fand im schwäbischen Heubach im Ostalbkreis das 7. Heubacher Mountainbike Festival statt. Während in den vergangenen Jahren ausschließlich Crosscountry und Trial den Ton angaben, folgte man in diesem Jahr dem Trend der Zeit und stampfte ein kleines Downhillrennen in der Hobbyklasse aus dem Boden.

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Knapp 2 km Streckenlänge und 300 Höhenmeter sollten eigentlich reichen um eine spaßige Abfahrt zu gewährleisten. Läppische 5 Euronen Startgebühr lockten selbst den sparsamsten Schwaben aus dem Loch, und somit waren mit 61 gewerteten Fahrern sogar mehr als doppelt so viele Downhiller gemeldet wie von der Organisation im Vorfeld angenommen.

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Bikemob Hotte im oberen Bereich

Am Rennsamstag meinte es Petrus bis in den frühen Nachmittag nicht ganz so gut mit uns. Leichter Nieselregen sorgte allerdings dafür das die staubtrockene Piste wieder etwas an Grip gewann und somit waren diese kurzen Wetterkapriolen auch nicht ganz so verkehrt.

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Dirk Müller im oberen Abschnitt

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Den ganzen Samstag konnte man auf den oberen Streckenabschnitten trainieren, eingeschränkt wurde dies eigentlich nur dadurch das bis 15:30Uhr kein Shuttle fuhr und wir bis dahin auf die netten Quad-Fahrer angewiesen waren, sowie Teile der Strecke durch CC-Rennen blockiert waren. Den unteren Bereich bis ins Ziel konnte man gar nicht erst trainieren und musste sich somit während des Rennens auf die "Wegsuche" machen, wodurch einige Fahrer deutlich an Zeit einbüßten.

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Nach oben gings' entweder so....

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...oder so! Den zweiten Anhänger haben wir nicht mehr auf Foto.

Der Biketransport wurde am späten Nachmittag privat organisiert. Es gab zwei Fahrzeuge mit Anhängern, in denen sich die Bikes samt Fahrern stapelten und an jeder Seite noch 4 weitere Biker hochgezogen wurden. Ein spaßiges Hochgeholpere, und auf jeden Fall besser als 300 Höhenmeter zu schieben. An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die Shuttlefahrer.

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Marcus Egdmann beim Sprung zum Ziehweg hin.

Die Streckenführung war in drei Bereiche unterteilt, ganz oben ne recht flowige und kurvige Strecke in Slalom-Manier um einen Karrenweg mit einem Step-Down mit Landungs ins Flat, der auch umfahren werden konnte. Nach einem kleinen Sprung gings über in einen Ziehweg, der 200m leicht bergauf führte, dann folgte ein steiler Abschnitt mit engen Kehren, etwas losen Anliegern und Steilhang am Ende. Weiter gings über ein kurzes Asphaltstück zu einem schnellen Singletrailabschnitt mit zwei kleinen Doubles und Tables bevor es in den Zielbereich über eine Wiese und dann Richtung Zieleinfahrt ging.

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Lorenz Fellmann im mittleren Bereich

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TomTom im Steilhang

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Nochmal Lorenz der Power Ranger ;-)

Punkt 18:30 ging der erste Fahrer ins Rennen, gestartet wurde zunächst im 2 Minuten Rhytmus. Die Fahrer gaben alles und wurden von den Zuschauern am Streckenrand fleißig angefeuert, die schnellste Zeit des Tages lieferte trotz eines Sturzes Andreas Kraft mit 3:22:5 ab. Respekt! Das ganze Rennen wurde von sechs Kameras live auf die Videoleinwand im Zielbereich übertragen.

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Der Sieger: Andreas Kraft im letzten Abschnitt

Die Zeitmessung sorgte allerdings bei einigen Fahrern für etwas Kopfschütteln, da es auf den Vordersten Plätzen um Zehntelsekunden ging. Gefahren wurde ohne Transmitter, oben wurde zunächst alle zwei Minuten gestartet, unten die Zeit gemessen. Das das Rennen bei über 60 Fahrern allerdings schon nach knapp 80 Minuten zu Ende war, lässt darauf schließen das der Startabstand gegen Ende des Rennens verkürzt wurde. Das während des Downhillrennens einige Crosscountryfahrer die abgesperrte Strecke zum Training befuhren, sorgte weiter für's ein oder andere Kopfschütteln im Downhill Lager.

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TomTom über dem Table

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Holger Krauss, schnellster Hardtailer auf Platz 6.

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Abflug 1

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Abflug 2 - der Toby

Nicht jeder erreichte das Ziel ohne Sturz, während des Trainings gab es leider auch einen heftigeren Beinbruch. Den Steilhang im mittleren Bereich nahm einer der Fahrer in krasser Bender-Manier und testete im Anschluß die Nachgiebigkeit des Fangnetzes, setzte aber nach frenetischer Anfeuerung druch die Zuschauer seine Schußfahrt fort. Krass ey. ;-)

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Aaron Steinke

Kurz vor Acht waren auch die letzten Starter im Ziel und nach kurzer Diskussion ob die Siegerehrung nun am Samstag oder am Sonntag durchgeführt werden sollte, wurden die besten Fünf Rider aufs Podium gebeten, wo es Bussis von zwei hübschen Chicas, Urkunden und für den Andi eine 5 Liter Flasche Bier gab.

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Pedro Costa mit toller Manual Einlage - Platz 9.

Platzierungen:

1. Andreas Kraft: 3:22:5
2. Julian Jas: 3:22:8
3. Willi Litzeler: 3:25:7
4. Jesse Farrell: 3:26:4
5. Johannes Hägele: 3:27:7
6. Holger Krauß: 3:28:6
7. Thomas Emmerich: 3:30:1
8. Marcus Egdmann: 3:30:3
9. Pedro Costa: 3:31:7

23: Lorenz Fellmann: 3:42:3
41: Dirk Müller: 4:02:9
44: Alexander Hoss: 4:05:9
45: Aaron Steinke: 4:07:1
52: Tobias Klein: 4:28:3

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Gib Alles !!! Lorenz wird 23.

Dafür das die Organisatoren mit maximal 30 Anmeldungen gerechnet haben, haben sie sich wirklich gut geschlagen und sich letztendlich gut auf die große Fahreranzahl eingestellt.

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Siegerehrung

Gesamt betrachtet wars ein riesen Spaß, auch beim DH-Race herrschte lockere Atmosphäre. BigBike, Freerider, Starrgabel, Single-Speed, CC-Hardtails, alles war vertreten.

Während des Wochenendes fanden noch die Meisterschaften im Trial und etliche Crosscountry Rennen statt, welche wir allerdings nicht großartig verfolgt haben.

In diesem Sinne, see ya next year!

Fotos: Darko Pelikan

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