Hinsetzen, denn was jetzt kommt ist doch recht überraschend: So wie es aussieht ist der edle Bikehersteller Ironhorse pleite und bereits aufgelöst.

Nachdem schon seit einigen Tage Gerüchte über Mißstände im Hause Ironhorse durchs Internet geistern, hat gestern ein Ex-Mitarbeiter umfangreich berichtet:
"Ironhorse ist am Ende. 100%ig. [...] Ich war noch am letzten Tag bei Ironhorse. Das Gesamte Inventar wurde an den Insolvenzverwalter verkauft, alle Teile, alle Rahmen. Ich selbst habe beim beladen der LKWs geholfen."
Den kompletten Bericht findet ihr hier: (englisch) http://forums.mtbr.com/showthread.php?t=495542
Der Autor lässt ordentlich Dampf ab, man will es fast nicht glauben. Aus diesem Grund haben wohl auch die Kollegen vom bikeradar.com-Magazin beim UK Brand Manager von Ironhorse Martin Astley nachgefragt.
Er bestätigt, dass die Mutterfirma von Ironhorse, "World Wide Cycle Supply", zu der auch K2, Columbia Sportswear und Jeep Bikes gehörten, insolvent ist. Während K2, Columbia Sportswear und Jeep Bikes von nun an unter der neu gegründeten Firma "East Cost Cycle Supply" laufen, hat sich noch kein Investor für Ironhorse gefunden. Martin gibt sich jedoch optimistisch und dementiert den Bericht des vermeintlichen Ex-Mitarbeiters: "Iron Horse macht weiter, lediglich der Besitzer ändert sich."
Bleibt nur zu hoffen dass er Recht hat und die Marke Ironhorse in irgendeiner Form erhalten bleibt und weiterhin schöne Bikes fabriziert.
Den kompletten Bericht von Bikeradar.com findet ihr hier. Auf der Homepage von Ironhorse habt ihr - vielleicht nicht mehr lange - noch Gelegenheit euch die schönen Räder anzugucken: http://www.ironhorsebikes.com