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Kona Stinky Air und Stab Supreme - die neuen 2009er Bikes im Kurztest

Kona Stinky Air und Stab Supreme - die neuen 2009er Bikes im Kurztest - Autor: Soulbiker
03.09.2008

Kona 2009 - Stab Supreme und Stinky Air

- Bei Konas Produkt-Launch für 2009 im spanischen La Molina bekamen wir die Möglichkeit, zwei Tage lang das neue Stinky Air sowie das Stab Supreme Probe zu fahren.

Für einen ausführlichen Testbericht nehmen wir uns in der Regel natürlich mehr Zeit, aber die ersten Fahreindrücke wollen wir euch trotzdem nicht vorenthalten.

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Stab Supreme

Rahmen, sowie ein Großteil der Anbauteile erstrahlen in  glänzendem Weiß.  Einzige Farbtupfer sind die blau-grünen Decals am Unter und Oberrohr. Durch diese einheitliche Gestaltung wirkt das Rad verdammt edel und schick.

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Für 2009 wurden am Rahmen einige Details verändert. Das Bike kommt nun mit mehr Standover -Height, also mehr Platz für Männer mit kurzen Beinen, mit einer neuen Schwinge, einem 83mm Tretlagergehäuse für eine optimierte Kettenlinie, sowie neuem DOPE-Ausfallende für unterschiedliche Steckachsen.

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Der Hinterbau wird von einem über die Stab-typische lange Schwinge angesprochenen, Fox DHX 5.0 Coil-Dämpfer kontrolliert. Seine zahlreichen Einstellmöglichkeiten sind alle gut zu erreichen, man sollte sich hier allerdings viel Zeit für das Setup nehmen, besonders mit der ProPedal Einstellung.

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Über die Position des Dämpfer-Aufhängpunktes kann man die Geometrie und das Ansprechverhalten leicht verändern. Wir fuhren das Stab, wie vom Kona Techniker übergeben mit dem Dämpfer in der vorderen Position. Schiebt man den Schlitten der Dämpferaufhängung um 2 cm nach hinten, erhält man einen flacheren Lenkwinkel und ein verbessertes Ansprechverhalten.

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Im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern, die auf die bei Race-Downhillern beliebte und superleichte, aber recht wartungsintensive RockShox Boxxer World Cup setzen, bleibt Kona auch 2009 wieder Marzocchi treu und verbaut am Stab die 888 RC3 World Cup. Sie steht dem Rad gut, spricht super an und ist extrem schluckfreudig. Zahlreiche Einstellmöglichkeiten lassen sich auch an dieser Gabel vornehmen, die nötige Zeit sollte man auch hier mitbringen.

Naben, Antrieb, Schaltwerk und Bremsen entstammen alle der neuen 2009er Shimano Saint Gruppe. Mehr Infos dazu gibt's die Tage in einem weiteren Test-Sneak hier auf Soulbiker.

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Spätestens beim Aufsitzen denkt man: "Wow, geil, ein reinrassiger Race-Downhiller!" Flacher Lenkwinkel für High-Speed (64° bei hinterer Dämpferposition, 65.1° bei vorderer Position), tiefer Schwerpunkt und mit 203mm (8") ausreichend Federweg.

Besonders auf schnellen, ruppigen und steilen Trailabschnitten ist das Stab Supreme ganz in seinem Element. Ohne das kleinste Anzeichen von Nervosität ließ es sich laufruhig durch La Molinas Steinfelder und Kurven bewegen.

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Drops und Sprünge machen mit dem Stab Supreme richtig Spaß. Es bringt ausreichend Reserven mit, und selbst völlig verpatzte Landungen wurden vom Fahrwerk verziehen.

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Große Augen, die Landung findet im Flat statt.

Kona setzt weiterhin auf das DOPE-Dropout System mit Bremsmomentabstützung (die leider manchmal klappert). Die Bremsen funktionieren hervorragend und das Hinterrad hat somit immer optimalen Grip zum Untergrund.

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Aaron auf der DH-lastigen Red-Line
 
Lediglich in etwas langsameren und technischeren Abschnitten, wo man das Bike immer wieder rasch beschleunigen muss, sorgt das für einen Race-Downhiller recht hohe Gewicht (20,5kg) für leichte Abzüge in der Bewertung.

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Dieser Ready-to-Race Downhiller kostet 4999.-€.
Natürlich gibt es mit dem Stab Deluxe noch eine günstigere Alternative mit anderen Komponenten für 2899.-€.

 


 

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Stinky Air

Auch am Stinky Air wurden einige Details am 7005er Alu-Rahmen überarbeitet. Auffallendste Änderungen sind mit Sicherheit die kürzeren Kettenstreben, das neue 1.5" Steuerrohr, ein neues Frame-Design mit einem noch tieferen Schwerpunkt sowie die kombinierte ISCG03 & ISCG05 Aufnahme welche zudem auch noch Truvativ-Hammerschmidt ready ist. Auch die Schwingen wurden mal wieder überarbeitet - diese sind nun dreiteilig.

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Das neue Stinky Air ist in jeder Hinsicht ein optischer Augenschmaus. Unschuldiges babyblau kombiniert mit weiß und ein paar zusätzlichen Decals, dazu edelste Parts wie der FOX DHX5 Air, die Marzocchi 66 Air ATA 140-180mm, ein Carbonlenker, RaceFace Atlas FR Kurbel, e.thirteen LG-1 in weiß, Mavic Crossmax SX Laufradsatz, Shimano XT/XTR Schaltgruppe sowie der neuen Saint Bremsanlage. Hätte KONA unsere Adressen nicht gehabt, wir hätten uns mit dem Bike sofort abgesetzt… ;-)

Besondere Aufmerksamkeit sollte man, bevor man mit dem Stinky Air losdüst, dem Setup widmen. Da das Bike wie sein Name schon sagt nur mit Luft federt, gilt es erstmal die richtige Luftmenge in die Vorspannungskammern des DHX 5.0 Air sowie der 66 ATA zu pumpen, damit das Fahrwerk sauber funktioniert, und man nicht mit mehr SAG fährt, als einem auf der Piste lieb ist.

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Darko auf dem Blue-Trail Freeride in La Molina

Auf dem Trail zeigte sich das Stinky Air sehr verspielt und wendig. Es macht richtig Spaß, das Bike durch Kurven und Kehren zu zirkeln, Sprünge mit zu nehmen und Slopestyle-Elemente zu fahren. Für den vorgesehenen Einsatzbereichs des Stinkys reichen die 180mm Federweg am Heck leicht aus. Das recht tiefe Tretlager ist in ruppigerem Gelände allerdings etwas gewöhnungsbedürftig, und so will das Stinky Air aktiv über Wurzelpurzelstücke und Steinfelder gefahren werden. Das Cockpit ist übersichtlich und dank des leichten Carbonlenkers, der Luftgabel sowie der Crossmax SX Laufräder ist die gesamte Frontpartie des Bikes auch super easy zu dirigieren.

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Auch am Stinky Air ist eine Bremsmomentabstützung mit (auswechselbaren) DOPE-Ausfallenden verbaut, die dafür sorgt, dass der Hinterbau auch beim Bremsen dort bleibt, wo er hingehört. Schön an den Boden gepresst, und nicht bockig über Hindernisse hinweg hüpfend. Die neuen 2009er Saint Bremsen sorgen für richtig böse Verzögerungswerte, sie gehören von ihrer Bremspower her zu den Besten auf dem Markt, kreischen allerdings mit Standardbelägen ein wenig, sobald es nass wird.

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Das Stinky Air hinterließ wirklich ein riesiges "Mag-Haben".
Es ist prädestiniert für Bikeparkeinsätze wie Saalbach, Oberammergau, Waagrain und Co., wo man neben den Freeridestrecken auch eine massive Anhäufung von Northshores, Wallrides, Wippen und Ähnlichem findet.

Am Gewicht von 17,7kg bei Rahmengröße "S" ist absolut nichts auszusetzen.
Der Preis von 5199.-€ ist natürlich auch sehr ordentlich, aber wenn man sich die verbauten Komponenten anschaut, durchaus nachvollziehbar.

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Es gibt noch zwei günstigere Versionen des Stinkys für 3299.-€ sowie für 2199.-€.

Weitere Informationen zum 2009er Lineup von Kona findet ihr in unserer Produktvorstellung aus La Molina, die ganze Fülle an Infos wie Ausstattungen und Geometrie wie gehabt auf www.konaworld.com.

 

Bericht und Fotos:
Aaron & Darko

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